Lexikon der Haushaltwerbung, Direktwerbung und Prospektverteilung

Selektive Prospektverteilung

Die selektive Prospektverteilung ermöglicht eine sehr konsequente Zielgruppenwerbung. Sie sorgt dafür, dass nur ganz bestimmte Postleitzahlen des gewünschten Einzugsgebietes einen Prospekt bekommen - sie werden zielorientiert als gewünschte Empfänger der Werbebotschaft ausgewählt. Diese Auslese erfolgt nach vorher festgelegten Kriterien.

Für eine präzise Zielgruppenwerbung lassen sich zwei unterschiedliche Arten von Zielgruppenmerkmalen für eine Selektion heranziehen:

Die geografische Selektion trifft eine Vorauswahl der gewünschten Zielhaushalte nach Gebietskriterien. Mögliche Aspekte sind die Anzahl der Haushalte pro Haus, die Gebäude- oder auch die Straßentypologie.

Die soziodemografische Selektion legt Kriterien zugrunde, die im Zielhaushalt lebende Personen betreffen. Auswahlfaktoren sind hier zum Beispiel die Familien- oder die Altersstruktur sowie die Kaufkraft der angesprochenen Konsumenten. 

Sonderwerbeformen

Sonderwerbeformen sind spezielle Werbeformen in Printmedien, die sich in irgendeiner Weise von den üblichen Produkten abheben. Im Bereich Haushaltwerbung gibt es hier neben der klassischen Zustellung von Prospekten und Flyern diverse unkonventionelle und aufmerksamkeitsstarke Sonderwerbeformen, zum Beispiel Haftnotizen, Bierdeckel oder Türanhänger.

Standardkontrollen

Standardkontrollen im Bereich Haushaltwerbung sind nachträgliche Stichprobenkontrollen in ausgwählten Straßen über Sichtkontrollen oder die direkte Befragung von Anwohnern zum Erhalt der Werbung.

Standortanalyse

Mit der Standortanalyse wird die Frage nach dem geeigneten Standort eines Unternehmens untersucht. Die Wahl des Standortes kann für ein Unternehmen erfolgsentscheidend sein.

In der Regel wird zunächst untersucht, welche Bedeutung der Standort überhaupt für das Unternehmen/Geschäft hat.

Es wird herausgearbeitet, wie wichtig z. B. die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder das Vorhandensein von Parkplätzen oder anderen Geschäften ist. Anschließend werden alle relevanten Fakten mit folgenden Fragestellungen zusammengetragen:

  • Gibt es für das Angebot bzw. die Dienstleistung an diesem Standort einen Bedarf? 
  • Wie ist die Kaufkraft der potentiellen Kundschaft einzuschätzen? 
  • Welche und wie viele Mittbewerber gibt es? 
  • Wie ist die vorhandene Infrastruktur? 
  • Gibt es genügend Parkplatze bzw. eine Nahverkehrsanbindung? 
  • Welche Ausstattung hat der Gewerberaum? 
  • Sind behördliche Genehmigungen erforderlich? 

 

Nachdem sämtliche Faktoren zusammengetragen worden sind, erfolgen Auswertung und Analyse, deren Ergebnisse die Eignung des Standortes für die geplante Gewerbeeröffnung zeigen.

Standortanalyse in der Haushaltwerbung

Im Allgemeinen wird mit einer Standortanalyse die Fragestellung nach dem best geeigneten Standort für ein Unternehmen untersucht. Ein möglicher Teilaspekt ist die Analyse des Umfeldes und des Vorhandenseins der gewünschten Ziergruppe des Kunden. Dies machen wir uns als Direktverteiler zu Nutze. Als Spezialist für Prospektverteilung haben wir mit unserer Geodatenbank die Möglichkeit, Ihnen dieses Instrument für die Ausarbeitung Ihrer nächsten Verteilaktion in die Briefkästen der Metropolregion Nürnberg, Fürth und Erlangen anzubieten. Die Standortanalyse für die Prospektverteilung ermöglicht so eine sehr genaue und effiziente Zielgruppenwerbung mit niedrigen Streuverlusten. Wahllose Haushaltwerbung war gestern und die Vorteile dieser selektiven Prospektverteilung liegen auf der Hand:

  • Geringe Streuverluste
  • Kosteneinsparung
  • Optimierung Ihrer Werbeausgaben
  • Effektive Zielgruppenwerbung
  • Aktuelle Datenbasis

Streubereich

Als Streubereich wird auch das Verteilgebiet für eine Prospektverteilung bezeichnet.

Studie Prospektverteilung

In der Branche der Haushaltdirektwerbung werden regelmäßig Studien zur Nutzung von Prospekt- und Beilagenwerbung durchgeführt. Die Armin Diehl GmbH führte 2010 in Zusammenarbeit mit der GFK SE Nürnberg eine Studie zur Prospekt- und Beilagenwerbung im Großraum Nürnberg, Fürth und Erlangen durch.

In der Studie 2010 erhalten Sie einen Überblick über folgende Themen:

  • Akzeptanz von Werbung im Briefkasten
  • Informationsquellen vor dem Einkauf
  • Wöchentlicher Erhalt von Prospekten und Beilagen
  • Nutzung von Prospekten
  • Präferenzen von Prospekt-/Beilagenwerbung  

 

Ein Ergebnis aus der Studie (Seite 14):
„Über welche Zustellart erhalten Sie wöchentlich Prospekte in Ihren Briefkasten zugestellt?*“
(Antworten mit „Ja“) – Werbeaffine (Basis n = 434 Befragte)
*Hinweis: Nicht alle Quellen werden im gesamten Befragungsgebiet zugestellt  

 

  • Prospekte direkt im Briefkasten   88,5% 
  • Beilage im SONNTAGSBLITZ     55,5% 
  • Beilage im FRANKENreport        43,4% 
  • Beilage im MarktSpiegel            61,1% 
  • Beilage im EINKAUFAKTUELL  47,5%
  • Beilage im primaSonntag           41,6%

Das Lexikon der Armin Diehl GmbH Direktwerbung

Wir haben Ihnen die wichtigsten Begriffe aus der Branche Haushaltwerbung, Direktwerbung und Prospektverteilung - sortiert von A bis Z - hier zusammengestellt.

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